Die Fernsehwoche berichtet über ständig neue erschütternde Umweltskandale in der Bundesrepublik, immer mehr Dioxin wird als Umweltgift gefunden.
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150 000 Müll- und Abfalldeponien stehen im Verdacht, Lagerstätte für Giftabfälle zu sein.
Jedes Bundesland wurschtelt im eigenen Wirkungskreis herum, die Gesundheit der Betroffenen wird dadurch gefährdet! Auch hier wurde bei der Einlagerung der eigentlich "Sicher in Tüten" abgepackte Giftstaub in der Landschaft verteilt.
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Ganz anders die Darstellung der Situation durch den CDU- Landwirtschaftsminister Gerhard Glup - Sonderabfallbeseitigung noch nie so gut wie heute!!
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In Hamburg wurde im Zusammenhang mit Giftmüll Dioxin in Muttermilch gefunden.
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Bürgerinnen im Umfeld der Deponie waren verunsichert und forderten die Untersuchung ihrer Muttermilch.
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- Anfang 1985 wird diese Untersuchung vom Gesundheitsamt auf Wunsch der Mütter durchgeführt
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Der Landkreis Nienburg erkennt die Problematik, dass Giftabfälle über den Hausmüll entsorgt werden. Die erste Sammelaktion findet statt.
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Keine Kläranlage nimmt das Wasser, jetzt nach sicherlich interessanten Verhandlungen ist die Kläranlage in Lembke bereit, das Wasser zu reinigen.
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Im Bundesland Hessen plant die neue Grün-Rote Landesregierung ein Abfallgesetz, das die Wiederverwertung gesetzlich festschreibt
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In Niedersachsen gilt der Minister Glub bei der Opposition (auch der BI) als Sicherheitsrisiko.
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Die letzte Sondermüll-Grube - Hoheneggelsen- schließt im Januar,- jetzt bleibt nur noch die DDR als Giftlagerstätte.
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Seveso und Dioxin waren die Reitzworte im Jahr 1984. Der Spiegel berichtete ausführlich über den Giftstoff.
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1985

Das Sozialministerium genehmigt die kostenlose Muttermilchuntersuchung auf Schadstoffe.
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Die GSM beantragt die Planfeststellung für Polder 4 der Giftmülldeponie.
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Dioxin wird im Schlamm der Polder gefunden.
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Rückzug aus Münchehagen ! - so die Meldung der HAZ Anfang März.
Da vom Verwaltungsgericht ein ordentliches Planfeststellungsverfahren mit Beteiligung aller gefordert wurde, befürchtete die GSM, das solch ein Verfahren mehrere Jahre dauern könnte.
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Im März stellt die GSM bei der Stadt Rehburg-Loccum den Antrag auf Abnahme der Deponiewässer. In dem Medientrubel rund um die Giftmülldeponie war keine Kommune bereit, das Giftwasser abzunehmen. Nach dem Niedersächsischen Wassergesetz vom Juli 1982 sind die Gemeinden verpflichtet, "in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit" solche Industrie- und Gewerbeabwässer zu behandeln /verdünnen?
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Für die Stadt Rehburg Loccum wäre diese aufgezwungene Wasserentsorgung das Schlimmste, was passieren konnte.
Heinrich Bredemeier erstattet Anzeige gegen die illegale Giftwasserlagerung im Polder 4.
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und schlägt Alarm, weil erneut Giftwasser der Deponie in die Ils läuft.
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Die Stadt Rehburg-Loccum beauftragt den Rechtsanwalt Geulen, um juristisch alles zu versuchen, diese Giftwasserlieferungen nicht abnehmen zu müssen.
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Die Stadt R-L beauftragte Uwe Lahl vom Umweltinstitut Bremen mit der Begutachtung der Giftwässer. Geklärt werden sollte, ob eine Standart- Kläranlage für häusliche Abwässer geeignet ist, diese Giftwässer zu reinigen. - Ergebnis - Nein!
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Auch der Landtag beschäftigt sich mit dem Giftwasser:
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Seite 4
In einer Pressemitteilung der BI bezeichnet Heinrich Bredemeier die "Verdünnung" der Giftwässer in der Kläranlage Lembke als "umweltpolitisch kriminellen Akt" - wie wahr!
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Trotz Protest, die Kläranlage nimmt des Wasser.
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Auch der Landtag beschäftigt sich mit den Giftwasser
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Das Landgericht Verden verwarnt zwei Deponiebesetzter.
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Für die zweite Giftdeponie in Niedersachsen stellte sich natürlich auch die Frage: Wie viel Dioxin liegt in Hoheneggelsen?
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Diese größte Giftdeponie soll erweitert werden
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Skandal! Die Kosten der Giftwasserreinigung soll der Landkreis - also die Bürger - bezahlen!
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Der Umweltausschuss der Stadt R-L wehrt sich gegen eine Planfeststellung für Polder4, da der bereits mit Giftstoffen belastet ist. Deren schadlose Beseitigung wird gefordert.
Auch die Bürger in Lembke machen sich Sorgen über die Giftwässer in ihrer Kläranlage. Vier Stunden - Veranstaltung bringt für einige Bürger keine Sicherheit.
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Nun doch? - Seveso- Spediteur lagerte Giftstoffe in Münchehagen ein !
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Die Teerbau - Mutter der GSM, verklagt Land und Landkreis auf Schadensersatz von 1,8 Mill. Und wird die Wassereinigung in Lembke nicht bezahlen!
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August 1985, die GSM meldet Konkurs an. Der Landkreis und wir Steuerzahler zahlen die offenen Rechnungen!
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Hier also die zweite Pleite einer Giftmüllfirma. Heinrich Bredemeier hakt nach, aber der Landkreis behauptet noch immer, alles ist OK. Kein Gift im Wasser und wir wissen genau was in der GSM - Deponie an Stoffen liegen…. ( wie sich später zeigt, alles Lüge!)
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Wissenschaftler untersuchen die Alt - Deponie und stoßen auf Giftblasen.
1985\85_08_23_Gasblase.pdf hier>>

Durch das Abpumpen der Wässer aus Polder 4, steigt der Druck der mit Giftstoffen verfüllten Polder auf den jetzt leeren Polder ( 25 m Tiefe Grube!) .
Und so dauert es nicht lange, das sich in dem durchlässigen Tongestein die Giftbrühe ihren Weg sucht und im Polder 4a ankommt.
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Die Geschichte der Giftmülldeponie
 
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© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Ortsverband Rehburg-Loccum - 2019,  aktualisiert: 31.01.2019