Die Staatsanwaltschaft stellt das Ermittlungsverfahren wegen akuter Gefährdung der Umwelt ein. Begründung; Die Gefährdung erfolgte mit offizieller Genehmigung!
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Im Mai treffen sich die Anlieger der Giftdeponie und die BI und erstellen eine Deponie - Mängel - Liste.
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Um als Stadt im anstehenden Verfahren gegen die beantragte Erweiterung der Giftdeponie klagen zu können, wurde ein Gutachten bei Prof. Dr. Heitfeld von der Technischen Uni Aachen beauftragt.
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Rund um die Giftdeponie wohnen Menschen, die ihr Trinkwasser aus dem eigenen Hausbrunnen beziehen. Das Giftstoffe aus der Deponie ausgetragen werden, ist inzwischen in den Kontrollbrunnen rund um die Deponie erkennbar.
- Bauern fürchten sich vor Gift im Trinkwasser -
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Münchehagen als Thema des Landtages. Der SPD Landtagsabgeordnete Uwe Bartels fordert die Ausräumung der Altablagerung.
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Zu dieser Zeit steht die undichte Altdeponie im Focus der Politik und der Verwaltung. Das die Polderwände der Neudeponie nicht die Dichte von 10 hoch -12 haben, konnten auch Laien erkennen. Deutliche Schichtenbildung in denen sich Wasseradern befinden. Diese Tonformation erreicht in der Praxis nie den im Labor ermittelten Dichtwert. Wo Wasser in den Deponiekörper rein fließt, wird auch nach der Befüllung mit Giftstoffen, Giftwasser ausgeschwemmt werden!
Die Menge des angelieferten Giftmülls nimmt in dem Jahr 1882 um angeblich 50% ab. Der anfallende Giftmüll lässt sich einfacher auf die DDR - Deponie Schönberg abkippen. Keine Behördenkontrollen und für die DDR harte, benötigte D-Mark. Das erzählte uns ein GSM - Manager.
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Das die Giftpolder hier in der Giftdeponie Münchehagen langsamer befüllt wurden, hatte Folgen für den laufenden Betrieb. Je länger die Befüllung dauerte, je mehr Regen und Sickerwässer vermischten sich mit den Giftstoffen.
Diese Giftbrühe musste laut Auflagen in Kläranlagen gebracht werden. Da kommunale Kläranlagen keine Chemiereinigungsstufe haben, konnten diese Kläranlagen diese Giftbrühe nur verdünnen. Die Biologische Reinigung einiger Kläranlagen wurde durch die Einleitung von so einer Tankwagenladung zerstört. Nur "Tröpfchenweise" konnte das Giftwasser in den Klärprozess eingeleitet, verdünnt, werden. Die Kläranlagen in Wunstorf, Drakenburg (Nienburg), Langenhagen, Barsinghausen, Mardorf und Hameln wurden mit Giftwasser beliefert.
Mit einem Diavortrag über die Giftdeponie und speziell über die Qualität des Giftwassers reiste Wolfgang Völkel in die oben benannten Kläranlagenstandorte. Umweltschützer in diesen Orten sorgten dafür, das es für die GSM schwerer wurde, Kläranlagen für die Wasserentsorgung zu finden.
Im September beantwortet die Bezirksregierung die Fragen der Deutschen Jungdemokraten zu den Vorgängen an der Alt- und Neudeponie. - Muss man gelesen haben!
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Um die Öffentlichkeit auf die Missstände aufmerksam zu machen, wurde eine Bürgerversammlung und die 1. Giftmüll - Demo durchgeführt.
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1982\82_09_30.pdf hier>>
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Die Bürgerinitiative fordert die Stillegung und die Beseitigung der Giftstoffe..
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Die Kommunalwahlen rücken näher, die im Stadtrat vertretenen Parteien verhalten sich gegenüber den BI- Forderungen "abwartend" - (der Deponiebetreiber ist ein guter Steuerzahler). Die BI beschließt, KandidatInnen aufzustellen.
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Die BI schreibt das erste Wahlprogramm.
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- und hat Erfolg bei den Wählern!
Wolfgang Völkel vertritt die BI im Stadtrat Rehburg-Loccum und stellt nun Fragen und Anträge.
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In Zusammenarbeit mit dem LBU - dem Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen, werden die Zustände an der Alt,- und der Neudeponie aufgearbeitet.
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Im Nienburger Stadtblatt wird ausführlich über die Giftdeponie berichtet.
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1982

Im Wald des Landwirtes Brammer, angrenzend an die Gift (Alt) Deponie sterben sichtbar die Bäume ab.
Die Bezirksregierung Hannover hatte ein Gutachten zur Ermittlung dieses Baumsterbens beauftragt,- das wollen wir unbedingt haben!
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Die Aufsichtsbehörden stellten der Bürgerinitiative Messprotokolle der Brunnen rund um die Deponie zur Verfügung. Diese Daten wurden von uns ausgewertet und wir mussten feststellen, das dieses die zuständigen Aufsichtsbehörden bis jetzt noch nicht getan hatten.
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Um als BI fachlich qualifiziert mitwirken zu können, beauftragten wir bei der Arbeitsgemeinschaft Hydrologie und Umweltschutz ein Gutachten. Ausgewertet wurden die Daten, die wir von den Fachbehörden erhalten hatten.
Ergebniss: Die Deponie Münchehagen ist undicht. Sowohl im Bereich der Altmülldeponie, als auch im Bereich der neuen GSM Deponie, treten gelöste Stoffe im Grundwasserbereich aus.
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Da nach Behördenmeinung die Lagerung von Giftabfall in Tonpoldern die beste Lösung für eine "Entsorgung" war, wurde auch im Nachbarlandkreis nach geeigneten Standorten gesucht.
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1983

Jahrelang wurde der Giftmüll in die Tongruben geschüttet, jetzt wird Geld dafür ausgegeben, mit Sonartechnik das eine oder andere Fass in der Tiefe zu erkennen. Von dieser Aktion und den Ergebnissen haben wir nichts mehr gehört.
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Der Spiegel berichtete im März 1983 in dem Bericht - "Ganz arglos" über die Geschäftspraktiken der Fa. Edelhoff. Gefährliche Giftstoffe wurden mit anderen Stoffen gemischt, um dann diese Gemische als weniger gefährlich, z.B. in Münchehagen abzukippen.
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Diese Art der Giftstoffentsorgung, ergänzt durch eine stümperhafte, eigentlich nicht vorhandene Deponiekontrolle der Behörden führte dazu, das jegliche Giftstoffe in solche Deponien wie Münchehaben abgeschüttet wurden.
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Der Antrag auf Erweiterung der Giftdeponie liegt den Behörden vor, die BI plant den Widerstand gegen diese Erweiterung.
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"Gift auf Abwegen" - und die Frage: wo ist das Dioxin das nach der Seveso - Katastrophe in 41 Fässern "entsorgt" wurde, brachte den Stein ins rollen….
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Sevesogift in Münchehagen??
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1983\83_04_25.pdf hier>>
1983\83_04_23.pd hier>>

Mai 1983

Der Spiegel berichtet als Titelstory: Überall ist Seveso - Der Skandal mit den Dioxinfässern
1983_05DerSpiegel.pdf

Juli 1983
Bilder, gemacht im Juli, Feuerwehr auf der Deponie.
1983JuliGiftdeponie

Das die Sevesofässer in der Giftkippe gelandet sind, das vermutete der damalige Platzwart der Giftdeponie Betreiberfirma - der verlor seinen Job, - die Sevesofässer wurden gesucht, aber nicht gefunden.
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83_07_22Varta.pdf hier>>
Die Landkreise Nienburg und Hildesheim bekamen "kalte Füsse". Sie sind für ihre Giftkippen die Aufsichtsbehörden, können diese Aufgabe fachlich nicht erfüllen. - Das geben die Landkreise gegenüber der Bezirksregierung auch zu.
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Um eine Wiedereröffnung der Deponie zu verhindern, wurde die Deponie vorübergehend blockiert.
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Seite 2
Die Geschichte der Giftmülldeponie
 
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© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Ortsverband Rehburg-Loccum - 2019,  aktualisiert: 31.01.2019