Die Geschichte der Giftmülldeponie
 
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Zurück in Münchehagen.

Das Bewertungsgremium wird über den geplanten Rückbau von technischen Anlagen auf der Deponie informiert.
2014 soll z.B. Der bis heute ungenutzte Hochbehälter abgerissen werden.
Link: 2013_09_26_BewGr_Münchehagen.pdf              2013_09_26_Rückbaukonzept_Präsentation_NGS.pdf

Das Bewertungsgremium beschäftigt sich am 11.12.2013 mit folgendem Thema:
- Bericht über die Monitoringergebnisse des Überwachungszeitraums 2012/2013.
Fazit: Die Verhältnisse sind weiter sorgfältig zu beobachten. Ergänzende Untersuchungen der hydraulischen Verhältnisse im Westen und Nordosten zur qualitativen und quantitativenAbschätzung und Bewertung möglicher Stofftransporte sind erforderlich.
Link: 2013_12_11 BewGr Münchehagen Protokoll

Alle Jahre wieder trifft sich das Bewertungsgremium der Sonderabfalldeponie um den Jahresbericht über die erfolgte Deponieüberwachung vorzulegen. Die wichtigste Nachricht vom Vorsitzenden das Gremiums Meinfried Strignitz, war, dass kein Schadstoffaustrag aus dem Deponiekörper zu verzeichnen ist. Änderungen auf dem Betriebsgelände werden geplant. Zwei Hochbehälter jeder mit einem Fassungsvermögen von 2 000 Kubikmeter Wasser sollen abgerissen werden. Diese Speicher wurden geplant und gebaut um große Mengen Giftwasser zu speichern. Da sich der Bau der Behälter mit über Jahre verzögerte, waren die Behälter Betriebsbereit wie die Deponiesicherung gebaut wurde. Im Ergebnis wurden die Behälter nie benötigt. Also hochwertiger Edelschrott. Abrisskosten geplant rund 300.000€.
Die Deponiegase werden seit einiger Zeit nur noch passiv über Aktivkohlefilter aus der Deponie gelassen. Bis jetzt gibt es mit der Lösung keine Probleme und es gibt keine Gesundheitlichen Gefährdungen durch das Verfahren.
Am 9. Mai 2014 werden die Fachbehörden auf der Deponie einen Tag der offenen Tür veranstalten. Interessierte dürfen sich dort gerne über den Stand der Überwachung informieren.

Im Februar trifft sich das Bewertungsgremium in Rehburg um den Statusbericht im März dem Umweltminister Wenzel zu überreichen.
Link: 2014-02-04_BewGr_Muenchehagen-Protokoll_20te_Sitzung-eng.pdf

Link: 2013_12_11.pdf und    2013_12_11b.pdf      und 2013_12_22.pdf

Stefan Wenzel, Niedersächsischer Umweltminister ist im Rehburger Rathaus.
Am 4. März wurde dem neuen,grünen Umweltminister der bis heute dritte Bericht des Bewertungsgremiums der
Sonderabfalldeponie übergeben.
Neben Herrn Wenzel waren auch die Landtagsabgeordneten Grant Hendrik Tonne und Karsten Becker (beide SPD) sowie Helge Limburg (Bündnisgrüne) anwesend.
Nicht nur aktuelle Daten und Fakten zur Deponie wurden dargestellt, es wurde dem Minister auch ein überblick über den Umweltskandal dieser Giftdeponie gegeben.
Da beide Privatrechtlichen Deponiebetreiber in den Konkurs gegangen sind (Altdeponie und danach GSM-Deponie) wurden die Kosten der jetzt erfolgten Schadensbegrenzung dem Steuerzahler überlassen. Selbst bei der GSM als letzten Betreiber der Deponie, eine Tochter der Terbau, war nach der Insolvenz kein zugriff auf die Muttergeselschaft , der Terbau möglich.
Fazit: 15 Jahre dauerte die Einlagerung, die Gewinne wurden mitgenommen und die Geselschaft zahlt über Generationen für die Schadensbegrenzung.
Frau Ney-Janßen schreibt über diese 15 Jahre:" 15 Jahre unkontrolierte Abfallentsorgung in der Deponie"
Link 2014_03_01.pdf ,         2014_03_02.pdf                 und 2014_02_27

Rund 460 000€ kostet dem Land Niedersachen pro Jahr die Überwachung und das Management der Alten Giftkippen. Langfristig soll die Deponie in einen Zustand überführt werden der weiter die Sicherheit der Bevölkerung sichert, aber auch geringere Kosten verursacht. Ein erster Schritt war die Abschaltung der aktiven Entgasung. Die Überwachung der Deponie, die Qualitätssicherung der Dichtelemente, aber auch die noch nicht endgültig geklärten Wasserbewegungen unter und neben der Deponie, werden ein Generationenauftrag.

Mai 2014

Das Land Niedersachsen hatte gemeinsam mit der Stadt Rehburg-Loccum und anliegenden Gemeinden zu einem Tag der offenen Tür auf der Sonderabfalldeponie Münchehagen eingeladen.

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Januar 2015

Protokoll der 21. Sitzung des Bewertungsgremiums:
-eine belastbare Prognose, dass ein Schadstoffaustrag auch mittel-und langfristig für die Zukunft mit Sicherheit auszuschließen sei, könne zurzeit wegen der sehr langsam ablaufenden langfristigen Prozesse der Schadstoffverlagerung nicht gegeben werden.
Damit sei es derzeit auch nicht möglich, eine endgültige Aussage über die Verzichtbarkeit weiterer Sicherungselemente zu treffen.

Die Presseinfo zur Sitzung:
2015-01-29_Mh-BewGr_Presseinformation_21te_Sitzung_endg.pdf
2015-01-29_BewGr_Muenchehagen-Protokoll_21te_Sitzung-endg.pdf

Die Harke und das Mindener Tageblatt berichten:
Messstellennetz im Abstrombereich soll verstärkt werden
Bewertungsgremium SAD Münchehagen: Sicherungselemente haben sich bewährt / Basis schaffen für Langfrist-Monitoring.
Link: 2015-01-31_Die_Harke.pdf
Link: 2015-01-31_Mindener_Tageblatt.pdf

Der Sachstandsbericht 2015 mit den Schlussfolgerungen und Empfehlungen liegt vor.
Schlussfolgerung:

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Nachrüstung weiterer Sicherungselemente nicht erforderlich.
Eine belastbare Prognose, dass ein Schadstoffaustrag auch mittel- und langfristig für die Zukunft mit Sicherheit auszuschließen sein wird, kann zur Zeit wegen der sehr langfristigen Prozesse der Schadstoffverlagerung nicht gegeben werden. Damit ist es derzeit auch nicht möglich, eine endgültige Aussage über die Verzichtbarkeit weiterer Sicherungselemente zu treffen.

Nach abschließender Bewertung der Tracerversuche und der Auswertung der Ergebnisse der neuen Messstellen kann mit der Konzeption der Langzeitnachsorge begonnen werden.
Link: 2015-12-10_Praesentation_BewGr_2015_22te_Sitzung_eng.pdf

Eine Präsentation zur zukünftigen Oberflächen-Wasser-Bewirtschaftung wird von der NGS vorgestellt.
Link: 2015-01-29_Oberflaechenwasser.pdf

Eine weitere Präsenz zeigt die zukünftige Deponiewasserbewirtschaftung. Die Hochbehälter, die nie wirklich benötigt wurden, wurden inzwischen abgerissen.
Link: 2015-01-29_Speicherrueckbau_verkleinert.pdf

Da sich in den letzten Jahren gezeigt hat, das möglichen Gift-Stoffbewegungen nur sehr langsam ablaufen, ist es verfrüht, den bis 2016 laufenden Auftrag zur Beobachtung der Deponie durch das Bewertungsgremium auslaufen zu lassen. Eine Vertragsverlängerung bis 2020 wird auch vom Umweltminister als sinnvoll betrachtet.

Damit diese Gift - Deponie in dem Grenzbereich zweier Bundesländer und der beiden Landkreise Schaumburg und Nienburg nicht in Vergessenheit gerät, dient diese Zusammenstellung der Ereignisse.
Besonderen Dank an den Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU).
Die überregionalen Presseberichte wurden beim LBU gesammelt und ich konnte diese für die Dokumentation nutzen.
Sollten Leser ergänzende oder auch besser erhaltene Zeit-Dokumente besitzen, die in diesem Rahmen mit veröffentlicht werden können, bitte melden.
Danke!

Wolfgang Völkel
 
 
Ortsverband Rehburg-Loccum
Herzlich willkommen!
© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Ortsverband Rehburg-Loccum - 2019,  aktualisiert: 31.01.2019                              
 
 
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Mitgliederversammlung
Do, 14.03.2019, 19.00 Uhr
Loccum, Lokal "Vier Jahreszeiten"


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