08.06.2018
Revitalisierung von Feld- und Wegeseitenrändern
Ausgleichsmaßnahmen auf öffentlichen Wegen
Feldweg mit Blühstreifen
Auf Antrag der Grünen-Fraktion beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am 14.03.2018, sich für die Revitalisierung von Feld- und Wegeseitenrändern einzusetzen. Dafür wurde ein Arbeitskreis mit Vertretern aller relevanten Interessensgruppen eingesetzt.
Ziel ist es, empfindliche Lebensräume für Flora und Fauna zu schützen und zu fördern und so dem Artensterben entgegenzuwirken.

In diesem Zusammenhang plant die Stadt, Kompensationsmaßnahmen auf den Seitenrändern der öffentlichen Wege durchzuführen.

Antrag Wegeseitenränder

Vorlagendokument Wegeseitenränder
23.04.2017
Feldweg mit schmalen Seitenrändern
Rechtsfragen zur Nutzung von Wegeseitenrändern
(Quelle BUND)  weiter....
Umgang mit Wegeseitenrändern
(Quelle Region INTAKT e.V.)  weiter....
Artenschutzveranstaltung der Evangelischen Akademie Loccum mit Stefan Wenzel   weiter....
In den oft ausgeräumten Agrarlandschaften mit Monokulturen verbunden mit massiven Gülle- und Pestizideinträgen bilden die letzten Biotopverbundlinien in Form von Hecken, Krautsäumen und Feldrainen die unverzichtbaren Lebensadern für viele Tiere und Pflanzen.
Leider werden aber nahezu überall die Hecken (Windschutzstreifen) zu ökologisch wertlosen Spalieren verschnitten und die kommunalen Wegeseitenränder (illegal) landwirtschaftlich genutzt. 
Zu allem Überfluss werden dann oft auch noch die verbliebenen schmalen Streifen totgespritzt oder ständig abgemäht, wobei das Mähgut häufig liegen bleibt.
Da es kaum noch Blühpflanzen gibt und erst recht die Samenstände nicht über Winter stehen bleiben, wird den Insekten und Kleintieren der Lebensraum und die Nahrungsgrundlage genommen. Die Grünflächen sind zumeist auch eher Todeszonen als Lebensraum.
Um wieder eine biologische Funktion von Wegeseitenrändern zu erreichen ist es notwendig, das Mähen zu beschränken und die ursprüngliche Wegesbreite wieder herzustellen.
Wegeseitenränder - überlebenswichtig für Tier- und Pflanzenarten
Gefahr durch Mähen und Überpflügen
Mähen und Mulchen von Wegeseitenrändern
(Landkreis Nienburg) weiter....
Mitgliederversammlung
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Unsere Versammlungen sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Dokumentation aufrufen
© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Ortsverband Rehburg-Loccum - 2018,  aktualisiert: 11.07..2018                              
28.08.2017
  Fotos
Am 6. Mai, einem Samstag, wird von den Mitgliedern der BI "Stoppt den Giftmüll - WIR WEHREN UNS!" e.V. aus Petershagen beobachtet, dass LKW's aus der Schachtanlage Georgsschacht Stadthagen vom Gewerbegrundstück der Firma Ahrens Boden ab- und in die Sandgrube Auf dem Ahberg in Loccum angeliefert haben.
Diese Transporte sollen an mehreren Samstagen seit April stattgefunden haben.   weiter....
Eine "Neue Giftdeponie" in Loccum?
Oder "nur" ein Behördenversagen?
15.07.2017
Beschlussvorlage im Ortsrat   weiter....
Verkehrs- und Radwegeplan in Loccum  weiter....
Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer - Schutzstreifen in Loccum
Wolfgang Völkel stellt Antrag im Ortsrat
Der Antrag beinhaltet die Herstellung eines Fahrradschutzstreifens in Loccum von der Wiedensähler Str. entlang der Marktstr. (Südseite) bis zur Ampelkreuzung. Von der Ampelkreuzung entlang der Rehburger Str. bis zur Einmündung Windmühlenweg. Im Einmündungsbereich Windmühlenweg die Herstellung eines Zebrastreifens.

Schutzstreifen sind Flächen für Radfahrer, die auf der Fahrbahn eingerichtet sind. Sie sind durch eine unterbrochene weiße Linie gekennzeichnet und oft ebenfalls mit dem Fahrradpiktogramm markiert. Diese Fahrstreifen sind speziell dazu gedacht, den Radfahrern im Verkehr einen sicheren Raum zum Fahren zu schaffen.
Der Antrag wurde im Ortsrat Loccum behandelt. Er wird in die Dorfentwicklungsplanung gegeben und dort weiter bearbeitet werden. Parallel dazu prüft die Verwaltung die finanziellen Auswirkungen.
 
Ortsverband Rehburg-Loccum
Herzlich willkommen!
Holzeinschlag in den Rehburger Bergen
Forderung nach Ausweisung von 10 Prozent Naturwald
22.10.2017
Gefällte Bäume im Stadtwald
Wie groß war doch vielerorts die Empörung, als im Rahmen der Bauarbeiten zum Stadtplatz in Rehburg einige Bäume weichen mussten.

Wer aber in den letzten Jahrzehnten die Forstwirtschaft im Stadtwald beobachtete, der konnte feststellen, dass hier ein Vielfaches an Bäumen Jahr für Jahr gefällt wurde.
Geht man von 2000 Festmetern aus, so sind es ca. 800 ausgewachsenen Buchen und Eichen, die der Motorsäge in jedem Jahr zum Opfer fielen und dann teilweise bis nach China exportiert wurden.
Wir beklagen Raubbau in Tropenwäldern, aber wie verhalten wir uns selber? Sicher, es geschieht zumeist Naturverjüngung, es wächst soviel nach, wie geschlagen wird - rechnerisch. Aber gerade die dicken Bäume sind sehr wertvoll für das Ökosystem.
2007 gründete die Bundesregierung die Nationale Strategie zu biologischen Vielfalt - NBS. Ein Teilziel ist es, die natürliche Waldentwicklung bis 2020 auf 10 Prozent der Waldfläche der öffentlichen Hand in Bund, Ländern und Kommunen zu gewährleisten. Auf dieser Fläche soll die forstwirtschaftliche Nutzung vollständig ruhen.
Wir schließen uns an und fordern 10 % Naturwald im Stadtwald von Rehburg-Loccum.
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Forstwirtschaft im Einklang mit der Natur  weiter....