09.08.2020
Antrag der Grünen-Fraktion zur Revitalisierung von Feld- und Wegeseitenrändern
Wirtschaftswege- und Biotopverbundkonzept der Stadt Rehburg-Loccum
Im November 2017 stellte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat den Antrag, Feld- und Wegeseitenränder zu schützen und zu fördern.
Aufgrund des anhaltenden Insektensterbens, zu großen Teilen verursacht durch den Verlust der Lebensräume, sollte die Verwaltung Beteiligungsstrukturen entwickeln, um alle relevanten Akteure, insbesondere Landwirte, Landvolk, Landwirtschaftskammer, Naturschutzbehörde und interessierte Bürger einzubinden, um Ziele zu vereinbaren und Maßnahmen zur Umsetzung abzustimmen. Weiter zum Antrag…

Der Rat der Stadt Rehburg-Loccum befasste sich unter anderem in den Sitzungen vom 20.12.2017 und 14.03.2018 mit dem Antrag. Das Ergebnis war die Einrichtung eines runden Tisches mit Beteiligung aller Interessensgruppen zur Erarbeitung eines Konzepts.

Zwischenzeitlich hatte die Verwaltung von Rehburg-Loccum beim Niedersächsische Heimatbund für dessen Projekt WIN - Wege in Niedersachsen den Zuschlag zur Modellregion, vor vielen anderen Bewerbern, erwirken können.

05.04.2020
Das Wege-Konzept
Kooperation der Stadt Rehburg-Loccum mit dem Niedersächsischen Heimatbund
Pilotregion für das Wirtschaftswegekonzept soll die Stadt Rehburg-Loccum sein.
Bürgermeister Franke und Thomas Krüger vom NHB unterzeichneten dazu eine Kooperationsvereinbarung mit folgendem Ziel:  Weiterlesen…

Erfassen aller Wirtschaftswege
Die Ge-Komm GmbH - Gesellschaft für kommunale Infrastruktur aus Melle wurde von der Stadt Rehburg-Loccum beauftragt, Daten der Wirtschaftswege für ein Konzept zu erfassen.
Dafür wurden die Wege mit geländegängigen Fahrzeugen, die mit Spezialkameras und EDV-Geräten ausgestattet waren, befahren. Hierbei wurden alle zur Erstellung des Konzepts erforderlichen Daten erfasst.

Mai 2020
Bürgerbeteiligung
Nach Fertigstellung des Konzeptentwurfs konnten sich die Bürger online beteiligen und sich einbringen.
Eine Zusammenfassung hierzu auf den Internetseiten des Heimatbundes.  Hier weiterlesen
02.05.2020
Klimaschutz vor Ort
Effizienzhaus-Standard KfW 40 plus in Neubaugebieten
Energiekonzept und Klimaschutz in der Bauleitplanung
-Minimierung des Wärmebedarfs von Gebäuden
-CO2-freie Deckung des Wärmebedarfs
-Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien
Nutzung von Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie und Biomasse statt fossiler Energieträger.

In der Öffentlichkeit - aber auch in vielen Kommunen - wird das Thema Klimaschutz inzwischen intensiv
diskutiert. Es gibt eine Vielzahl von Vorschlägen, wie man mit dem Problem der Erhitzung der Erde lokal
und global umgehen sollte.  Weiterlesen...
Der KfW-Effizienzhaus-Standard für einen Neubau Weiterlesen...
© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Ortsverband Rehburg-Loccum - 2020,  aktualisiert: 06.09.2020                             
Ortsverband Rehburg-Loccum
Herzlich willkommen!
01.05.2020
Nach den uns vorliegenden Informationen wird, im Geltungsbereich von Bebauungsplänen, die gesetzliche Verpflichtung für Ausgleichsmaßnahmen für bauliche Eingriffe in die Natur nach dem Baugesetzbuch (BauGB) vorgenommen.

In unseren städtischen Bebauungsplänen sind dafür Flächen oder vergleichbare Maßnahmen festgesetzt. Soweit uns bekannt ist, sind solche Ausgleichsmaßnahmen sowohl auf den Baugrundstücken als auch außerhalb des Bebauungsplanes verpflichtend vorgesehen.

Unser Ziel ist es, dass diese Maßnahmen, die Nachteile für Natur und Landschaft ausgleichen sollen, auch tatsächlich umgesetzt werden. Nach unserer Einschätzung gibt es aber an vielen Stellen Umsetzungsdefizite. Weiterlesen...
Kompensationsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft
Umsetzung der festgesetzten Maßnahmen
01.05.2020
Mehr Natur im Stadtwald
Entnahme von Flächen aus der forstwirtschaftlichen Nutzung
Die Stadt Rehburg-Loccum besitzt ca. 350 ha Stadtwald. Der Wald wird als Betreuungsforst durch die Niedersächsischen Landesforsten nach den Kriterien des LÖWE-Programms („Langfristige Ökologische Waldentwicklung“) bewirtschaftet.

Größere Anteile des Stadtwaldes unterliegen verschiedenen Schutzkategorien, wie FFH-Gebiet, Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet oder gesetzlich geschütztes Biotop. Keine dieser Schutzkategorien bewirkt aber einen Verzicht auf forstwirtschaftliche Nutzung, die jeweils gültigen Schutzgebietsverordnungen legen allenfalls geringfügige Auflagen fest.  Dass die genannten Schutzkategorien im Stadtwald hinter wirtschaftliche Interessen zurücktreten, zeigt der völlige Kahlschlag des gesetzliche geschützten Biotops GB NI 0196 im Spätsommer 2019 einschließlich der (Wieder-)-Herrichtung von Entwässerungsgräben. Weiterlesen...
28.08.2019
Gesetzlich geschütztes Biotop GB-NI-0196 im Stadtwald zerstört
Nach Eschensterben über 200 Bäume gefällt
Nach dem in Deutschland immer mehr Eschen von einer Krankheit heimgesucht werden, die durch einen Pilz ausgelöst wird, hat es auch den Stadtwald getroffen. 200 bis 250 Bäume wurden gefällt. Hierfür sollen nun Eichen gepflanzt werden.
Nur - diese gefällten Bäume standen in einem gesetzlich geschützten Biotop. Hier sind Maßnahmen, die zu einer Veränderung des Charakters dieses Biotops führen, verboten.

-Gab es keine andere Möglichkeit, als die Rodung des gesamten Gebietes?
-War die Maßnahme mit der Naturschutzbehörde des Landkreises abgestimmt?
-Hat die Naturschutzbehörde dieser Maßnahme zugestimmt?
-Stimmt die Naturschutzbehörde der Pflanzung einer anderen Baumart zu?
-Was geschieht mit den Eschen, die in den anderen noch vorhandenen Feuchtbiotopen stehen?

Es bleiben noch viele Fragen offen.
 
Mitgliederversammlung
Zur Zeit treffen wir uns zu
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